Starker Trainingseffekt fürs Gehirn
Mittlerweile wird
die Trainingsmethode auch zur Therapie von neurologischen Krankheitsbildern wie
zum Beispiel Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose erfolgreich angewendet.
Bewegungen werden flüssiger und sicherer, so dass sich Stolper- und Fallraten
der Patienten deutlich verringern. Entscheidend für die Wirkung ist: Die
Vibrationen sind nicht gleichmäßig, sondern zufällig und unterschiedlich
- wie Unebenheiten in der Natur. Aufgrund der unvorhersehbaren Bewegungen muss
ständig das Gleichgewicht neu justiert werden. Die Bewegungsreize gelangen
über das Rückenmark ins Gehirn. Das ist stark gefordert, um die ständigen
Veränderungen zu verarbeiten - ein intensiver Trainingseffekt. Der Patient
steht dabei auf einem speziellen Gerät, dessen Fußplatten die zufällige
Bewegungen erzeugen, welche ausgeglichen werden müssen. Um Ermüdungsreaktionen
im Nervensystem zu vermeiden, dauert eine Trainingseinheit nur sechs mal eine
Minute. Das Gerät ist so programmiert, dass keine Schwingung der anderen
gleicht, so dass einer schnellen Reizsättigung entgegen gewirkt werden kann.
Außerdem trainiert der Patient auf diese Weise breit angelegte Bewegungen,
die den unterschiedlichsten Anforderungen beim Sport, aber auch im Alltag entsprechen.
Muskeln und Nerven trainieren sich ein neues Muster an, das in der nächsten
kritischen Situation vor weiteren Verletzungen schützen kann.
Vielfältige
Einsatzmöglichkeiten
Durch wissenschaftliche Studien konnte
nachgewiesen werden, dass die srt-Therapie bei 80% der M. Parkinson
Patienten zu einer hochsignifikanten Verbesserung der Motorik führt. Neben
der Optimierung bei drei zentralen Symptomen (Tremor, Rigor, Brady-/Akinesie)
zeigen sich vor allem Verbesserungen in der Gleichgewichtsregulation, die einen
hohen Einfluss auf die Mobilität sowie auf die Lebensqualität der Patienten
hat.
Auch die Osteoporose lässt sich positiv durch die passive
Schwingungstherapie beeinflussen, in dem sie den Knochenaufbau fördert und
Schmerzen reduziert. Das Risiko für sturzbedingte Knochenbrüche sinkt.
Sogar bei inkompletten Querschnittslähmungen kann je nach Grad der Schädigung
ein normales Gangbild wieder hergestellt werden. Eine Erfolgsgarantie gibt es
jedoch nicht.
Immer mehr wird diese Technologie bei der Prävention
und Rehabilitation von Verletzungen wie Bänder- oder Kreuzbandrissen eingesetzt.
Der große Vorteil am Training mit dem Gerät ist, dass der Patient bereits
wenige Tage nach einer Operation beginnen kann, da beide Standflächen unabhängig
voneinander be- und entlastet werden können. Die Bewegungen können vom
Patienten selbst durch die Belastung der Standflächen gesteuert werden. So
kann sich der Patient zur Entlastung mit dem gesunden Bein auf einem Mittelsteg
abstützen, während das kranke Bein trainiert wird.
Medizinische
Anwendungen des srt-zeptoring®
o Orthopädische Läsionen
(z.B. Bandverletzungen)
o Spinale Läsionen (Querschnittslähmung,
Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma)
o Morbus Parkinson
o Multiple
Sklerose
o Osteoporose
o Neuropathie
o Ataxie (Gleichgewichtsstörungen)
o Sturzprophylaxe
o Inkontinenztherapie
Anwendungen in
Fitness und Sport des srt-zeptoring®
Allgemeine Anwendungen:
o Neuromuskuläre Aktivierung im Rahmen des Warm up
o Cool down und Regenerationstraining
Spezielle Anwendungen:
o Training bei Sportarten mit hohen
Schnellkraftanforderungen (z.B. Ballsportarten)
o Training bei Sportarten
mit hohen Koordinations- und Gleichgewichtsanforderungen (z.B. alpiner Skilauf)
Die Krankenkassen tragen die Kosten für diese Therapie bisher nicht.
Informationen über den srt-Zeptor® und weiterführende Literatur
sind unter zeptor@reha-sued.de zu erhalten.
Das Zentrum für ambulante orthopädische Rehabilitation REHA SÜD,
in der Lörracher Straße 16a, 79115 Freiburg, Tel. 0761/42244 und die
Praxis für Physiotherapie REHA SÜD, in der Wirthstraße 11a, 79110
Freiburg, Tel. 0761/7676750, verfügen jeweils über einen srt-Zeptor®.
Der Zeptor® wird dort seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzt und stößt
auf positive Resonanz bei den Patienten.